Schutz vor Kommentar-Spam

| 8 Kommentare

Premiere-Beitrag hier auf Wupperfocus. Zum ersten Mal bin ich bei der Blogparade vom Webmasterfriday dabei. Und das mit einem Thema, welches Blogbetreiber und viele Blogbesucher interessieren wird, dem Schutz vor Kommentar-Spam.

Die Blogparade vom Webmasterfriday

Beobachtet habe ich diese Blogparade seit einigen Monaten. Noch viel länger, seit Juni 2009, gibt es bereits diese mittlerweile bekannte Blogparade. Im Regelfall wird für jeden Freitag ein neues Thema ausgerufen, welches am Vortag publik wird. Und dann können sich Blogger der unterschiedlichsten Blogbereiche daran beteiligen. Die Blogparade-Themen handeln dabei nicht nur vom Bloggen, sondern auch sonst vom Internet und auch vom Internet- und Computer-freien Leben.

Das Thema in dieser Woche lautet:

Wie schützt ihr Eure Kommentare?

Der Schutz vor Kommentar-Spam ist ein wichtiges Thema und ein Problem, welches sich jedem Blog- und Webseiten-Betreiber sehr schnell stellt. Aber auch interessannt sein dürfte es für die Besucher von Webseiten. Kommentar-Spam kann jeden noch so gut geschriebenen Beitrag verschandeln. Und das ist auch sicherlich keine schöne Sache für die Besucher der von dieser Plage betroffenen Webseiten.

Welche Möglichkeiten nutze ich – und wie erfolgreich sind die?

Die Installation eines guten Anti-Spam-Plugin ist für jeden Webmaster die oberste und vor allem erste Pflicht. Sehr zufrieden bin ich mit Antispam Bee. Dieses sehr beliebte Plugin schickt schon mal viele Kommentare dorthin wo sie gehören und zwar in den Spam-Ordner. Aus datenschutzrechtlichen Gründen habe ich mich schon seit langen gegen Methoden (z.B.Akismet) entschieden, welche Daten meiner Besucher sammeln und verschicken würde.

Natürlich gibt es noch raffiniertere Methoden von unerwünschter Reklame. Grundsätzlich werden die Kommentare von mir erst automatisch freigeschaltet, wenn ich sie beim ersten Mal genehmigt habe. Das ist sozusagen meine zweite Sicherheitsstufe. Ein Kommentar, welch meinen Beitrag zwar lobte, insbesonders sich über ein nicht vorhandenes Foto freute und sich dann noch mit einen irrelevanten Link zu einem Autoverkäufer verabschiedete, hatte bei mir auch nichts zu suchen.

Muss sich hier jemand irgendwie „einloggen“?

Natürlich braucht sich hier niemand zu registrieren. Ich freue mich über jeden anständigen Kommentar, selbst wenn er kritisch oder ablehnend ist. Es ist etwa so, als wenn ein Künstler auf den Applaus seines Publikum als Bestätigung wartet, also lebenswichtig für jeden Blogger. ;-) Allerdings will ich schon den Namen und die Mailadresse (wird nicht veröffentlicht!) meines Diskussionspartners wissen. Das ist eine Sache der Fairness, schließlich sind mein Impressum und Denic-Daten auch ersichtlich.  Sich zu einem festen Mitglied meines Blogs zu registrieren finde ich absolut übertrieben und unnötig.

Nutze ich ein eigenständiges Kommentar-System (Google+, Disqus etc.) oder ein „Captcha“?

Jede Anmerkung findet seinen Weg direkt zu mir. Eine Datensammlung geht auch einem Dritten nichts an.

Von Captcha bin ich nicht begeistert. Sehr oft fand ich in dem Feld irgendwelche Zeichen, welche schwer zu lesen waren. Mir macht es sehr wenig Spaß deswegen mehrmals neue undeutliche Hieroglyphen anzufordern. Nach mehreren Versuchen geht der Spaß zum Kommentieren verloren. Und das will ich meinen Besuchern nicht zumuten.

Was hindert Euch bei anderen einen eigenen Kommentar zu hinterlassen!

Wie schon gesagt:  Bei Captcha, welche beim ersten oder zweiten Mal nicht funktioniert, verliere ich jede Lust einen noch so wohlformulierten Kommentar zu posten. Wartefristen zur Freischaltung meiner Anmerkung kann ich gut verstehen und erdulden, auch bei Bloggern gibt es ein RealLive und nicht nur das Internet.

 

Mein erster Beitrag zu dieser Blogparade des Webmasterfriday hat mir Spaß gemacht. Es könnte gut sein, das ich zu weiteren Themen demnächst auch was zu sagen habe. Das ist der Vorteil des eigenen Blogs, das man sich nach Lust und Laune betätigen kann. :-)   Ich hoffe aber, das sich mehr Blogger im Bergischen Land dem anschließen: an der Teilnahme an der Blogparade oder an der Bildung des eigenen Blog. Am besten an beides. Auch hoffe ich, das es für den einen und anderen Gast meines Blog interessant war: Spam ist hier unerwünscht und wird blockiert, echte Anmerkungen sind dafür willkommen und sollen dabei datengeschützt sein.

Anmerkungen zu meinem Beitrag und/oder zu meinem Kommentar dürfen gerne in das untenstehende Nachrichtenfeld eingetragen werden. Wie ich mit Kommentaren umgehe, könnte ja jetzt bekannt sein, ansonsten erst recht nachfragen. ;-) Ich vertrage nicht nur positive sondern auch ablehnende Meinungen. ;-)

8 Kommentare

  1. Na, da gratuliere ich doch zur Webmaster Friday Premieren- Teilnahme.
    Ich setze übrigens auch auf das Bienchen und moderiere den ersten Beitrag eines Kommentierers. Fahre damit recht gut. Da ich eh jeden Kommentar beantworte, schlüpft auch sonst keiner durch.
    HG Hans

    • Recht herzlichen Dank für die Premiere-Gratulation. :D Dann werde ich mich noch weiter trauen, etwas zu sagen, wenn mir dann dazu Gedanken in meinem Kopf herumschwirren. ;-)

      Ausgerechnet dieser nette Kommentar und Lob auf das Bienchen wurde von diesem fleißigen Bienchen flugs in den Spam-Ordner geschickt. :oops:
      Habe ich aber gerne wieder herausgezogen, auch wenn es etwas länger dauerte. Gut das man in Antispam Bee auch Mißverständnisse korrigieren kann.

  2. Sehr offt passiert auch bei mir das Captch mich nicht lässt zu kommentieren :-( ich weis nicht wo das Liegt aber es ist so .
    Ich selbst nutze das Kismet ( ich glaube es ist im WP schon von vornehin instaliert … oder ihre ich mich) und bin dammit voll zufrieden . Sehr sehr selten kommen spams bei mir durch was nicht heissen soll das es unmöglich ist . Aber ich und mein Blog ist nicht unbedingt Interessant um mir das Leben schwer zu machen :-)
    Tolle Bericht !

    • Danke für deine Anmerkung(en).
      Das schöne an Akismet ist, das es bei WordPress schon dabei ist.
      Mir selber ist es aber äußerst unbehaglich, wenn ein Plugin vertrauliche Daten in die USA schickt. :-( Nenn es ruhig übertrieben, aber ich weiß nicht was in den USA mit den Daten geschieht, wenn es im Namen der dortigen nationalen Sicherheit nötig erscheint.
      Meine erste Aktion war es Akismet sofort zu löschen und dann sofort durch Antispam Bee zu ersetzen. Dieses Plugin erschien mir dann doch vertrauensvoller. :-)

  3. Hallo,
    deinen Beitrag lese ich erst jetzt in aller Ruhe und ich bin überrascht, wie konform ich mit dir und deinen Kommentierern bin.

    Es gab mal ein Code-Schnippsel, wo die ersten 3 Kommentare manuell freigeschaltet werden mussten und dann erst ohne Filterung veröffentlicht wurden – ohne Plugin. Leider kann ich es nicht mehr finden. Es kam meines Erachtens von Tanja (crazytoast).
    Ansonsten handhabe ich es wie viele andere auch. Den ersten Kommentar manuell freischalten, dann ist alles ok, soweit kein Spam und nicht mehr als 2 Links im Kommentar selbst.
    Die Biene verrichtet ihre Arbeit und ein wenig Handarbeit spätestens alle 29 Tage ist auch dabei.
    Klappt soweit ganz gut.

    Ich freue mich sehr, das ich mich bei dir nicht irgendwo anmelden muss oder als “Gast” bezeichnet werde. Einfach loselegen und kommentieren.
    Meinen Kommentartext würde ich glatt dabei vergessen, wenn ich vorher diesen Aufwand des Kontoeröffnens durchgehen müsste. Einfach lästig.
    Aber es ist oft so im Leben. Es wird sich mehr auf die Abwehr konzentriert als auf das was wichtig ist. ;)
    LG Timm

    • Danke für deinen -weitergehenden- Kommentar.

      Mit der fleißigen Biene und meinem Verstand bei der manuellen Zweitkontrolle komme ich bisher auch gut zurecht. Und finde es auch genügend für Blogs mit geringem bis mittlerem Kommentaraufkommen.

      Jeder Blogger freut sich über Besucher und dessen Teilnahme am Blog mittels Anmerkungen. Warum sollte ich es denen, welche sich die Mühe machen, unnötig schwer machen? :-)

      Es stimmt, viele deutsche Blogger denken zuviel an Abwehr. Einige erlauben gar keine Kommentare und wenn ja, dann oft mit mit Nofollow-Links beim Namensfeld. :-(
      Seit gestern kann ich die Namensangabe auch zum Dofollow-Link umstellen. Wer sich die Mühe macht, einen gescheiten Kommentar zu hinterlassen, dem möchte ich dann auch keinen Backlink verweigern. :-)

      • Hallo Volker,
        es gibt immer wieder die Diskussion ob doFollow gut für ein Blog ist und das es doch so viel Spammer hervorrufen würde usw.
        Für mich ist das alles relativ uninteressant. Ich nutze ein Skript, welches jegliche Kommentare auf doFollow stellt (da fällt mir ein, das muss ich doch nocheinmal kontrollieren), weil ich der Meinung bin, das es eher zum Kommentieren anregen kann und die Verlinkung/das Teilen innerhalb der Blogosphäre für mich selbstverständlich ist. Zudem nutze ich noch das das Plugin “CommentLuv” welches dir die Möglichkeit bietet, einen doFollow-Link zu einem deiner letzten Artikel zu setzen. Ein Geben und ein Nehmen – so soll es sein.
        Apropos Backlink: Ist mein Pingback aus dem Artikel heraus bei dir angekommen? Ich frage, weil er hier nicht erscheint.
        Vielen Dank.
        LG Timm

  4. Thanks for the excellent article

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.


:bye: 
:good: 
:negative: 
:scratch: 
:wacko: 
:yahoo: 
B-) 
mehr...