Wie geht es weiter mit dem Webmasterfriday?

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Der Webmasterfriday stellt sich diese Woche die Frage, wie es weiter mit dem Webmasterfriday gehen soll. Martin Mißfeldt gerät ins Grübeln und viele Teilnehmer der Blogparade -mich eingeschlossen- schrecken auf.Don't give up !

Was ist die Blogparade vom Webmasterfriday?

Seit Juni 2009 gibt es diese Blogparade. Webmasterfriday stammt von und ist Martin Mißfeldt. Der Ablauf folgt einem festen Schema. Jeden Donnerstag (so etwa um 17 Uhr) wird auf der Homepage und auf Twitter ein Thema benannt. Ab Freitag gibt es dann Verlinkungen zu den teilnehmenden Blogs.

Die Teilnahme an der Blogparade ist freiwillig, ohne feste Mitgliedschaft und kostenfrei. Wer Lust hat, schreibt auf dem Blog was zum Wochenthema. Dabei gibt es keine Qualitätsvorgabe der Beiträge und auch keine sonstige Überprüfung! Einzige Voraussetzung zur Teilnahme ist eine Verlinkung zur Themen-Archivseite vom Webmasterfriday. Dies ist aber auch nötig und zweckmäßig, um die teilnehmenden Blogs mit ihren Beiträgen aufzulisten und somit gut zu finden.

Was sind die Themen vom Webmasterfriday?

Das Themen-Archiv des Webmasterfriday ist recht vielfältig. Neben Fragen um den Blog und das Internet geht es auch um das reale Leben.

Was verbindet Wupperfocus mit Webmasterfriday?

Dieser Beitrag ist meine 6. Teilnahme an der Blogparade vom Webmasterfriday:

  1. Schutz vor Kommentar-Spam
  2. Mein schönstes Hobby
  3. Ist es noch populär, Blogs zu lesen?
  4. Was Ihr durch das Internet verpasst
  5. Multi-Blogging
  6. Wie geht es weiter mit dem Webmasterfriday?

Ich mache noch nicht sehr lange beim Webmasterfriday mit. Zudem bin ich auch nicht bei jedem Thema dabei. Es sind dann Beiträge, welche einen Bezug zum Wupperfocus haben. Natürlich muss es mich auch interessieren. Vor allem muss ich was dazu sagen können und mein Beitrag soll fundiert sein. Um qualitativ wertvolle Beiträge und Seiten bemühe ich mich grundsätzlich.

Was bringen Blogparaden?

Es wird stets von Blogbeiträgen gefordert, einen Mehrwert zu bringen. Und das gibt es auch sehr gut in Blogparaden.

Seitdem ich den Webmasterfriday entdeckte, beteiligte ich mich an einigen Themen, welche was mit meinem Blog zu tun haben. Dabei möchte ich den Leser etwas über den Wupperfocus und mich erzählen. Vielleicht gibt meine Meinung einen Anreiz oder Überlegung für den einen oder anderen Besucher meines Blogs. Freuen würde es mich schon, irgendeine Reaktion ausgelöst zu haben. Das ich dadurch auch neue Besucher auf meine Webseiten locken kann, will ich auch gar nicht bestreiten. Es ist auf jeden Fall ein schöner Effekt, über den ich mich auch freue. 🙂

Dann gibt es auch noch die Beiträge zu den Blogparaden auf anderen Websites. Es ist immer recht interessant, andere Meinungen kennenzulernen. Ich habe schon manche Anregung und Tipp von dort mitnehmen können. Natürlich finde ich auch Meinungen, welche ich nicht teile oder sogar strikt ablehne. Das ist halt so unterschiedlich wie das Leben ist.

Durch die Blogparade vom Webmasterfriday bin ich auf viele Webseiten gestoßen. Einige davon besuche ich gerne wieder. Und dies auch abseits der Blogparade.

Ich schätze an Blogparaden das gegenseitige Geben und Nehmen, sozusagen eine Win-win-Situation. Wie bereits von mir beschrieben kann es für Besucher und teilnehmende Blogger interessant sein. Nur für Webmasterfriday ist dies momentan nicht so eindeutig klar.

Wie geht es weiter mit dem Webmasterfriday?

Der Gründer und Betreiber von Webmasterfriday,  Martin Mißfeldt, grübelt zurzeit darüber, ob sich seine Blogparade noch lohnt und wie es damit weitergehen soll. Die Beteiligung an der wöchentlichen Blogparade ist rückläufig. Abnehmend ist sowohl die Anzahl der Artikel als auch die Besucher auf Webmasterfriday. Weil es hauptsächlich Beitragsanrisse und Links zu den Beiträgen gibt, wird die Website auch nicht besonders gut von Google bewertet. Schlechtes Ranking bedeutet keine gute Auflistung bedeutet schwieriges Finden für neue Besucher. Erschwerend hinzu kommt die stark zurückhaltende Linksetzung bei deutschen Webseitenbetreibern.

Lieber Boss vom Webmasterfriday aka Martin Mißfeldt!

Ich bin bei der Blogparade noch nicht so lang, ja noch nicht mal dauernd dabei. Das ich bei jeder Teilnahme daran doch meinen Spass hatte, wollte ich in diesem Beitrag verdeutlichen. Und bei jedem Schreiben für die Blogparade konnte ich mich gut mit dem jeweiligen Thema beschäftigen. Das hat mir jedesmal gut gefallen.

Diese Blogparade ist dein Kind. Nur Du kannst, darfst und musst entscheiden, wie es weitergeht. Viele der noch daran teilnehmenden Blogger werden dies akzeptieren, viele aber auch einen negativen Entscheidung ebenso bedauern. Dem schließe ich mich voll an.

Ich hoffe, das dieses Projekt doch noch weitergeführt werden kann. Auf irgendeine Art, eventuell auf eine andere Weise. Konkretere Vorschläge kommen ja schon von einigen Bloggern. Selber habe ich nur aufgeführt, warum ich Blogparaden schätze. Vielleicht konnte ich aber helfen, den Teilnehmerkreis zu vergrößern. Das es auch für Blogger einige Vorteile hat, sollte weiter im Beitrag oben deutlich werden.

An dieser Stelle mal endlich ein Danke von mir für die bisherige und hoffentlich weitere Arbeit am Projekt Webmasterfriday.

Und so denken andere Blogger zum Thema Webmasterfriday:

  • Der Ostwestfale im Rheinland Marc war ein wenig schockiert, kann die Überlegungen aber gut verstehen. Er erhofft sich einen Aufruf, sich mit der Zukunft des WMF stärker zu beschäftigen.
  • uwebwerner sinniert über den Wandel in der Blogosphäre und den neuen Nutzergewohnheiten. Er hat aber auch konkrete Verbesserungsvorschläge.
  • Ein Ende vom Webmasterfriday würde sabienes sehr, sehr leid tun, und hofft das mehr Interaktion hilft.
  • Auch Henning Uhle hat Verbesserungsvorschläge. Gleichzeitig macht er sich grundsätzliche Gedanken zur Blogosphäre.
  • Sabine Puttins hat mit Frankfutt -wie soll ich freundlich sagen- einen seltsamen und ungewohnten Blog. Sie möchte das Überleben des Webmasterfriday per Abstimmung entscheiden. Freundlicherweiser gibt sie vorab ein Plus für die „kleine Institution“ mit Feedback-Optionen. Das sie aber meine Blogadresse mit vielen anderen als Wählerverzeichnis auflistet, muß ich mir wegen datenschutzrechtlichen Gründen überdenken. Ich glaube, ich lasse es als Werbung mit Link durchgehen und bedanke mich brav. 🙂
  • Auch breakpoint bedankt sich für die bisherigen Blogparaden, macht sicht aber auch Gedanken zu einer weiteren, abgeänderten Vorgehensweise.
  • Horst Schulte von 2bier.de hält es schade, dass das Projekt nach einer für Internetverhältnisse so langen Zeit vielleicht nicht mehr fortgeführt wird. Er macht sich auch seine Gedanken und Vorschläge um das Projekt auf diese Veränderungen einzustellen.
  • Alexander Glas von adelhaid reizen die Themen, dann ist er „meistens immer“ dabei.
  • ednong schlägt vor, das man den Rhythmus auf 14 Tage ausdehnt und eben nur 2-3 Mal im Monat einen Webmasterfriday hat.

Das sind die Schwerpunkte, die ich selber so herausgelesen habe. Natürlich haben meine Blogger-Kollegen noch mehr in ihren Beiträgen zu sagen.

 

4 Kommentare

  1. Das gegenseitige Geben und Nehmen durch Blogparaden, von dem du schreibst, ist vielleicht ein wenig rückläufig geworden, weil man schneller mal was likt oder teilen kann.
    Danke für die Verlinkung! Ich werde deinen Artikel mal teilen, denn eigentlich ist das keine schlechte Sache, wenn einem ein bisschen die Zeit fehlt.
    LG
    Sabienes

    • Hallo Sabienes, danke für deinen Kommentar. 🙂

      Bekannt ist mir dein Blog schon länger. Wie so oft durch die Blogparade vom Webmasterfriday.

      In Sachen „Likes“ geb ich Dir gerne recht. Das ist zwar schon nett, allerdings habe ich selber damit ein Problem. Ich weiß nie so recht, ob mein Besucher wirklich begeistert zustimmt oder nur freundlich was abhakt.

      Links und Artikelteilung finde ich immer gut. Danke dafür. 🙂 Sehe das stets als Lob und Anerkennung an. Dies finde ich eine Stärkung für andere Blogs. Solange die eigene Website gut ist und bleibt, braucht doch kein Blogger eine dauerhafte Abwanderung seiner Leser zu befürchten. Schade dabei ist nur, wenn so viele Links auf „nofollow“ stehen und die Suchmaschinen diese deswegen kaum beachten.

      Gruß Volker

  2. Nofollow haben wir Google zu verdanken. Bei mir ist es leider auch so. Allerdings kommentiere ich nicht, um einen Suchmaschinen relevanten Backlink zu erhalten. Das wäre der ganz falsche Ansatz.
    LG
    Sabienes

    • Links sind Empfehlungen.
      „Nofollow“ ist für Links, an denen man verdient (Affiliate-Links, Werbung, unlauterer Linktausch) oder für unbeliebte und vertrauensunwürdige Seiten gedacht. Die geschätzten Seiten finden durch einen „followlink“ bei Suchmaschinen mehr Beachtung. Kommentatoren, welche sich die Mühe machen, meine Beiträge zu lesen und und dann auch noch einen ehrliche, spamfreie Anmerkung schreiben, haben fast immer von mir meine Dank und volle Wertschätzung verdient, also einen „follwlink“. Dasselbe gilt bei mir auch für gut gemachte Beiträge, selbst wenn diese nicht immer meine volle Zustimmung finden. Ich möchte diese nicht geringschätzen und dadurch im Prinzip abstrafen. 🙂
      Etwas anders sieht es bei meinen Kommentaren aus. Ich schreibe bei anderen wenig, vielleicht zu wenig. Meistens weil ich mich angesprochen fühle und etwas dazu zu sagen habe. Und dann denke ich dabei auch nicht an „follow“ oder „nofollow“. Auch weil ich weiß, das ich es nicht unbedingt erwarten kann. 🙂 Ist auch nicht so schlimm, auch wenn ich mich ab und zu darüber doch noch wundern muß. 😉
      LG Volker

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